Betriebsanleitung für den Steyr Schneidladewagen Hamster-Minor System Weichel: technische Daten, Beschreibung, Bedienung, Wartung und Pflege. Faksimile 6/1969, 32 Seiten, A5. Werksnummer TS 95/70.
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Betriebsanleitung für den Steyr Hamster Minor System Weichel. Die Anleitung TS 95/70 gilt dem Schneidladewagen Hamster-Minor, einem Einachsanhänger, der das Futter, besonders Silomais, schon vor dem Laderaum schneidet und ihm so die Sperrigkeit nimmt.
Aus dem Inhalt der Betriebsanleitung: I. Technische Daten mit 12 m³ Fassungsvermögen für Rauhfutter und 6 m³ für Grünfutter und rund 10 PS Leistungsbedarf; II. Beschreibung von Pick-up, Schneideinrichtung und Kratzrost; III. Bedienung vom Anschluss an den Traktor über Stützrad, Klapptür und Pick-up-Aufzug bis zum Beladen und Entladen; IV. Wartung und Pflege von Bremse, Reifen, Kettentrieben, Kratzrost und feststehendem Schneidwerk; der Schmier- und Wartungsplan.
Wofür die Betriebsanleitung gebraucht wird: Zum Bedienen, Warten und Einstellen. Zum Bedienen verlangt sie 540 U/min im Uhrzeigersinn ohne Wegzapfwelle; die Überlastkupplung der Gelenkwelle sitzt traktorseitig, bei der Weitwinkelgelenkwelle für enge Kurven geräteseitig. Zum Warten gliedert der Schmierplan in die Stufen nach 50 Fuhren, nach 100 Fuhren, einmal und zweimal jährlich; das Fördergetriebe fasst 0,5 Liter Getriebeöl SAE 90, die Messer des Schneidwerks werden zwei- bis viermal im Jahr geschliffen. Zum Einstellen nennt sie 2,5 atü Reifendruck für die Bereifung 8,50-12 und das Kürzen der Kratzbodenketten um 2 bis 4 Glieder, wenn der Nachspannweg erschöpft ist. Den Hamster ohne Schneideinrichtung behandelt die Betriebsanleitung zum Hamster System Weichel.
Faksimile der Ausgabe 6/1969, Taschenbuch, 32 Seiten, DIN A5.
| Artikel-Nr. | VV3799 |
|---|---|
| Produktgruppe | Betriebsanleitung |
| Sprache | Deutsch |
| Ausführung | Faksimile |
| Einband | Taschenbuch |
| Format | DIN A5 |
| Seiten | 32 |
| Ausgabe / Werksnummer | 6/1969 |
| Marke | Steyr |
| Baureihe | Zubehör |
| TS-Nummer | TS 95/70 |
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Der Steyr Hamster Minor System Weichel ist die kompakteste und leichteste Ausführung der frühen Hamster-Familie und entstand als direkte Ergänzung zum Junior für Betriebe, die einen noch kleineren und handlicheren Schneidladewagen für enge Verhältnisse und kleine Zugfahrzeuge benötigten. Ausgabe 1969, also im sechsten Jahr nach der Hamster-Markteinführung, war der Minor bereits eine ausgereifte Weiterentwicklung des Weichel-Grundprinzips mit zwei Förderschwingen, gezogener Pickup und Kratzbodenförderer, das Steyr gegenüber den damals verbreiteten Einschwingen-Systemen der Mitbewerber von Anfang an konsequent weiterentwickelt hatte.
Was den Minor von anderen frühen Hamster-Modellen unterscheidet und die Betriebsanleitung so wertvoll macht: Als kleinstes Modell der Baureihe hat der Minor spezifische Anschlussmaße, Zugdeichselgeometrie und Pickup-Einstellwerte, die auf leichtere Zugfahrzeuge der damaligen Zeit abgestimmt sind. Die Schmier- und Wartungsplan-Dokumentation aus dem Originalwerk von 1969 ist die einzige verlässliche Grundlage für die Wartung eines Geräts, das heute über 55 Jahre alt ist und für das es keine Händlerunterstützung mehr gibt.
Wer die komplette frühe Hamster-Dokumentation zusammenstellt, findet bei uns alle Generationen vom Minor und Junior über 801 bis zur 8028 KS Serie.
Dein Steyr-Traktor-Oldtimer Service Team
Häufige Fragen
Was unterscheidet den Hamster-Minor?
Er ist ein Schneidladewagen: Die Schneideinrichtung schneidet das Gut, besonders Silomais, schon vor dem Laderaum, sodass es weniger sperrig ist und sich leichter weiterfördern lässt.
Wie viel fasst der Wagen?
12 m³ Rauhfutter oder 6 m³ Grünfutter; die Nutzlast beträgt 1500 kg bei 880 kg Eigengewicht und 2380 kg zulässigem Gesamtgewicht.
Welche Leistung braucht der Traktor?
Rund 10 PS je nach Pressung, bei höchstens 540 U/min an der Zapfwelle.
Wie oft werden die Messer geschliffen?
Je nach Abnützung zwei- bis viermal im Jahr; das feststehende Schneidwerk mit 1, 2 oder 4 Messern ist Wunschausrüstung.
Welche Wartungsstufen kennt der Schmierplan?
Nach 50 Fuhren, nach 100 Fuhren, einmal jährlich und zweimal jährlich.
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