Was ist mein Steyr Traktor wert? Ein Blick auf die Oldtimer-Preise 2026

Was ist mein Steyr wert? Ein Blick auf die Oldtimer-Preise 2026

Die Frage hören wir fast täglich: Was zahlt man heute für einen alten Steyr? Eine pauschale Antwort gibt es nicht, denn zwischen einem verstaubten Scheunenfund und einem sauber hergerichteten Sammlerstück liegen schnell fünfstellige Beträge. Die Marktdaten auf Landwirt.com zeigen das für den beliebten 15er (Typ 80) recht deutlich: nicht fahrbereite Exemplare wechseln ab etwa 1.500 bis 2.500 Euro den Besitzer, fahrbereite mit österreichischen Papieren liegen bei 3.500 bis 9.500 Euro. Wer einen restaurierten 15er in Originallackierung will, zahlt 10.000 bis 15.000 Euro, im Concours-Zustand mit lückenloser Historie auch über 18.000 Euro.

Vom 15er bis zur Jubiläumsserie

Ähnlich sieht es bei den anderen Klassikern aus. Beim Steyr 40 reicht die Spanne vom Scheunenfund um 1.500 Euro bis zum top restaurierten Stück für 11.000 bis 18.000 Euro. Der 288 aus der Jubiläumsserie startet fahrbereit bei rund 4.500 Euro und klettert restauriert ebenfalls auf 12.000 bis 18.000 Euro. Was auffällt: Die Preise haben in den letzten Jahren spürbar angezogen. Das Angebot an originalen, nicht aufgefrorenen Maschinen wird kleiner, und die Nachfrage aus der Sammlerszene wächst. Wer ein gutes Stück hat, sitzt also nicht auf einem Wertverlust.

Papiere und Doku machen den Unterschied

Was den Preis am Ende wirklich hebt, sind die Begleitpapiere. Ein originaler österreichischer Typenschein, das passende Typenschild und eine nachvollziehbare Historie können mehrere Tausend Euro ausmachen. Dazu gehört auch die technische Literatur. Wer beim Verkauf Betriebsanleitung, Ersatzteilkatalog und Reparaturanleitung im Original vorlegt, beweist dem Käufer, dass der Traktor mit Sachverstand gepflegt wurde. Genau hier setzen wir an: Die richtige Werks-Dokumentation ist kein nettes Beiwerk, sondern handfester Teil des Fahrzeugwertes, beim Schrauben genauso wie beim Verkauf.